Wir entwickeln digitale Angebote, die Menschen zur Auseinandersetzung mit Politik und Geschichte einladen.
Was kann ein Ort über seine Vergangenheit erzählen? Wie wird aus einer Behauptung eine Verschwörungserzählung? Und was haben politische und historische Entwicklungen mit unserem eigenen Alltag zu tun?
Wir entwickeln digitale Angebote, die Menschen zur Auseinandersetzung mit Politik und Geschichte einladen. Nutzerinnen und Nutzer folgen Spuren, untersuchen Quellen, lernen Biografien kennen und entdecken Zusammenhänge. Persönliche Geschichten und konkrete Fragen schaffen Zugänge zu Themen, die zunächst weit entfernt erscheinen können.
Dafür verbinden wir Film, interaktive Karten, 360°-Umgebungen, Illustration, Animation und 3D mit individuell entwickelten Erzähl- und Rechercheformaten. So entstehen digitale Bildungsangebote für Gedenkstätten, Archive, Bildungsträger, Museen, Redaktionen und öffentliche Einrichtungen.
Ein Stolperstein vor der eigenen Haustür, ein historisches Foto oder eine Nachricht im Gruppenchat: Oft beginnt die Auseinandersetzung mit Politik und Geschichte bei etwas Konkretem.
Wir entwickeln Einstiege, die Neugier wecken und an die Lebenswelt der Zielgruppe anknüpfen. Von dort aus öffnen sich weitere Zusammenhänge: Welche Geschichte steckt hinter einem Namen? Welche Interessen prägen eine Darstellung? Wie lassen sich Informationen überprüfen?
Inhalte werden so strukturiert, dass Menschen einen verständlichen Einstieg finden und sich schrittweise vertiefen können. Dabei berücksichtigen wir Vorwissen, Alter und Nutzungssituation ebenso wie die fachliche Komplexität des Themas.
Unsere Anwendungen machen die aktive Auseinandersetzung zum Teil der Vermittlung. Nutzerinnen und Nutzer können Dokumente untersuchen, Aussagen vergleichen, Orte auf einer Karte miteinander verbinden oder den Verlauf einer Geschichte durch ihre Auswahl erkunden.
Die Form richtet sich nach dem Inhalt. Möglich sind geführte Recherchen, frei zugängliche Themenwelten, interaktive Filmgeschichten und Serious Games. Gefilmte Fachleute, moderierende Personen oder digitale Guides können Orientierung geben, Fragen aufgreifen und Hintergründe erläutern.
Aufgaben und Rückmeldungen helfen dabei, Informationen einzuordnen. Sie können dazu anregen, die Herkunft einer Quelle zu prüfen, eine Behauptung zu hinterfragen oder verschiedene Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren. Eigene Urteilsbildung und weiterführende Fragen gehören dabei ausdrücklich zum Konzept.
Eine besondere Stärke von Kubikfoto sind interaktive Erlebnisse auf Basis realer Film- und 360°-Aufnahmen.
Historische Schauplätze, Gedenkstätten und unscheinbare Orte im heutigen Stadtbild werden digital zugänglich. Nutzerinnen und Nutzer können sich umsehen und historische Fotos, Dokumente, Interviews oder biografische Informationen direkt im räumlichen Zusammenhang entdecken.
Die heutige Ansicht eines Ortes lässt sich mit seiner Geschichte verbinden. Was ist noch sichtbar? Was wurde verändert? Welche Spuren erschließen sich erst durch zusätzliche Quellen? So entstehen virtuelle Rundgänge und Rechercheumgebungen, die zur genauen Betrachtung einladen.
Die Anwendungen lassen sich für Computer, Tablets und Smartphones entwickeln. Eine ergänzende VR-Fassung kann das räumliche Erleben auf geeigneten Headsets ermöglichen.
Wir bringen uns auch inhaltlich in politische und historische Projekte ein. Wir recherchieren Hintergründe, sichten vorhandenes Material, entwickeln Themenvorschläge und schreiben verständliche Texte, Drehbücher, Dialoge und Aufgaben.
Durch unsere Projekte mit Gedenkstätten, Archiven, Redaktionen und Einrichtungen der politischen Bildung kennen wir die Anforderungen an eine fundierte und zugleich zugängliche Vermittlung. Je nach Thema arbeiten wir mit Historikerinnen und Historikern, pädagogischen Teams und weiteren Fachleuten zusammen.
Gemeinsam klären wir Quellenlage, Perspektiven und fachliche Einordnung. Historisch belegte Aussagen, offene Fragen und gestalterische Ergänzungen sollen nachvollziehbar unterscheidbar bleiben. Fachliche Prüfung und Freigabe werden von Anfang an in den Ablauf eingeplant.
Besonders bei der Darstellung von Verfolgung und Gewalt stimmen wir Sprache, Bildauswahl und Interaktionen sorgfältig ab. Persönliche Zeugnisse und Biografien brauchen einen respektvollen Rahmen, der Raum für die eigene Auseinandersetzung lässt.
Digitale Angebote können einen Besuch vorbereiten, die Erkundung vor Ort begleiten oder unabhängig von einer Einrichtung genutzt werden. Wir planen frühzeitig, wie Inhalte und Bedienung zur jeweiligen Situation passen.
Rechercheergebnisse, entdeckte Quellen und offene Fragen können als Ausgangspunkt für anschließende Gespräche oder gemeinsame Aufgaben dienen.
Unsere Anwendungen sind überwiegend browserbasiert und können über einen Link aufgerufen oder in bestehende Websites und Bildungsportale eingebunden werden. Darstellung und Bedienung werden für die vorgesehenen Geräte optimiert.
Interaktive Karten können Orte, Ereignisse und Biografien miteinander verknüpfen. Umfangreichere Bestände lassen sich über Suchfunktionen, Filter und thematische Zugänge erschließen. Welche Inhalte redaktionell gepflegt und welche Daten aus bestehenden Systemen übernommen werden sollen, klären wir im technischen Konzept.
Mehrsprachigkeit und barrierearme Zugänge berücksichtigen wir bereits in der Planung. Dazu können Untertitel, Transkripte, Tastaturbedienung, verständliche Sprache und alternative Zugänge zu visuellen oder räumlichen Inhalten gehören.
Ausgewählte Projekte
Gemeinsam definieren wir Thema, Zielgruppe und Einsatzsituation. Wir sichten vorhandene Quellen und Materialien, klären die fachlichen Grundlagen und entwickeln einen passenden erzählerischen und interaktiven Zugang.
Darauf folgen die inhaltliche Struktur, Texte, Drehbücher, Rechercheaufgaben und Gestaltung. Medienproduktion und Entwicklung werden eng aufeinander abgestimmt, damit Bilder, Quellen und Interaktionen sinnvoll ineinandergreifen.
Fachliche Rückmeldungen fließen während der Umsetzung ein. Vor der Veröffentlichung prüfen wir Funktion und Bedienung auf den vorgesehenen Geräten. Erprobungen mit der Zielgruppe können wir in den Projektablauf integrieren.
Wir entwickeln digitale Anwendungen für Gedenkstätten, Archive, Museen, Bildungsträger, Redaktionen und öffentliche Einrichtungen. Die Angebote können sich an Schulklassen, außerschulische Lerngruppen oder eine breite Öffentlichkeit richten.
Ja. Wir können Materialien sichten, Hintergründe recherchieren und Texte, Drehbücher sowie Rechercheaufgaben entwickeln. Die fachliche Abstimmung erfolgt mit den zuständigen Projektteams und bei Bedarf mit weiteren Expertinnen und Experten.
Wir stimmen Erzählweise, Bildsprache und Interaktionen auf das Thema und die Zielgruppe ab. Bei Verfolgung, Gewalt und persönlichen Schicksalen achten wir besonders auf einen respektvollen Umgang mit den Betroffenen und eine nachvollziehbare historische Einordnung. Fachliche Prüfung und Freigabe sind Teil des Projektablaufs.
Das hängt von ihrer Gestaltung ab. Rechercheaufgaben können dazu anregen, Dokumente genauer zu betrachten, Quellen zu vergleichen oder historische Zusammenhänge zu erkennen. Welche Elemente geeignet sind, entscheiden wir gemeinsam anhand des Themas, der Zielgruppe und des Vermittlungsziels.
Ja. Fotografien, Dokumente, Filme, Audioaufnahmen und bereits aufbereitete Daten können als Grundlage dienen. Gemeinsam prüfen wir die Eignung für das digitale Format, erforderliche Erläuterungen sowie die verfügbaren Nutzungsrechte und Quellenangaben.
Ja. Mit realen 360°-Aufnahmen können Orte digital zugänglich gemacht und mit historischen Quellen, Interviews oder Aufgaben verbunden werden. Solche Angebote eignen sich auch zur Vorbereitung und Nachbereitung eines Besuchs oder für Menschen, die den Ort nicht selbst besuchen können.
Ja. Wir können kurze Rechercheeinheiten, geführte Module und offene Erkundungsangebote entwickeln. Umfang, Sprache und Aufgaben werden auf Altersgruppe, verfügbare Zeit und pädagogischen Rahmen abgestimmt.
Ja, wenn die entsprechende Pflege von Anfang an vorgesehen wird. Je nach Projekt können neue Orte, Biografien, Quellen und Themen über ein Redaktionssystem ergänzt oder aus bestehenden Datenbanken übernommen werden.
Ja. Die Anforderungen sollten frühzeitig festgelegt werden, damit Inhalte, Gestaltung und Technik darauf abgestimmt sind. Möglich sind unter anderem Untertitel, Transkripte, Tastaturbedienung, alternative Darstellungen und zusätzliche Sprachfassungen.
Ob digitale Spurensuche, historische Bildungsplattform oder interaktive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen: Wir entwickeln gemeinsam ein Angebot, das Ihre Inhalte fundiert vermittelt und Menschen zum Entdecken, Nachfragen und Weiterdenken einlädt.