Wir bauen virtuelle Welten. An dieser hier hängen wir trotzdem.

Nachhaltig

Für unsere Arbeit schicken wir Menschen in Unterwasserwelten, Wälder und andere spannende Umgebungen. Dass es dort auch außerhalb unserer Anwendungen etwas zu entdecken gibt, liegt uns ziemlich am Herzen.

Gleichzeitig brauchen unsere Rechner Strom, unsere Produktionen Equipment und unsere Reisen gelegentlich mehr als ein Fahrrad. Auch digitale Arbeit hinterlässt Spuren.

Deshalb schauen wir, was wir im eigenen Alltag verändern können. Inzwischen ist einiges zusammengekommen: von Solarstrom und Wärmepumpe bis zu begrünten Dächern und einem eigenen kleinen Naturschutzprojekt. Fertig sind wir damit noch lange nicht.

Altes Haus. Neue Energie.

Unser Zollhaus hat schon einiges erlebt. Inzwischen gehören auch eine Solaranlage mit Batteriespeicher, eine Wärmepumpe und Lademöglichkeiten für E-Autos und E-Bikes dazu.

Den selbst erzeugten Strom nutzen wir im Haus und zum Laden unserer Fahrzeuge. Auch unsere Klimaanlage läuft mit Strom vom Dach, wenn die Sonne genügend liefert. Besonders im Sommer eine ziemlich passende Arbeitsteilung: Die Sonne heizt ein und hilft gleichzeitig beim Kühlen.

Was wir nicht direkt verbrauchen, kann im Speicher für später bereitstehen oder ins Netz fließen. So greifen Stromversorgung, Heizen, Kühlen und Mobilität bei uns zunehmend ineinander.

Auch beim Umbau haben wir bewusst Materialien wie Holzfasern, Jute und Hanf zur Dämmung eingesetzt. Ein altes Gebäude weiterzuentwickeln, statt alles neu zu bauen, passt zu uns. Dass dabei selten eine Wand gerade ist, nehmen wir inzwischen persönlich.

Solaranlage auf dem Dach des Zollhauses

Unterwegs mit etwas weniger Fußabdruck

E-Mobilität gehört bei uns seit vielen Jahren zum Alltag. Mit den Lademöglichkeiten direkt am Haus können wir Sonnenenergie auch unterwegs nutzen. Dazu kommen Homeoffice, das Jobrad-Angebot und ein E-Lastenrad für kleinere Transporte.

Für Produktionen mit viel Equipment brauchen wir weiterhin unseren Bulli. Und manche Drehorte erreichen wir nur mit dem Flugzeug. Dafür leisten wir Ausgleichszahlungen über atmosfair – wohl wissend, dass die Reise damit nicht ungeschehen wird.

Wir sind also noch nicht emissionsfrei unterwegs. Aber wir können bei jedem Weg überlegen, ob und wie er sinnvoller geht. Ein komplettes Filmequipment aufs Lastenrad zu stapeln, bleibt vorerst eine ambitionierte Disziplin.

E-Lastenrad mit Umoyo

Es darf ruhig ein bisschen wild aussehen.

Auch rund um unser Zollhaus lassen wir Platz für Pflanzen und Tiere. Dazu gehören begrünte Dachflächen und Ecken, die nicht ständig aufgeräumt werden müssen.

Was für manche nach „Da müsste mal jemand ran“ aussieht, darf bei uns gelegentlich einfach wachsen.

Begrünte Dachflächen am Zollhaus

Eine Scheune mit anderen Mietinteressenten

Schon vor einigen Jahren haben wir eine alte Scheune übernommen, die abgerissen werden sollte, um Platz für mehr Ackerfläche zu machen.

Wir haben sie mit Unterschlupfmöglichkeiten für Eulen und Fledermäuse umgebaut und eine Holzverschalung ergänzt, die Insekten Verstecke bietet. Rundherum haben wir Wildblumenflächen, kleine Tümpel und eine Benjeshecke angelegt.

Ein kleines Projekt, mit dem wir ganz konkret Raum für Natur geschaffen haben. Die Architektur ist vielleicht nicht preisverdächtig. Unsere Wunschmieter haben allerdings auch andere Kriterien.

Die umgebaute Scheune mit ihrem Naturprojekt

Was wir mit unserer Arbeit beitragen können

Natur und Umwelt sind auch Themen vieler unserer Projekte. Gemeinsam mit Organisationen und Fachleuten entwickeln wir digitale Angebote, die Lebensräume zugänglich machen und ökologische Zusammenhänge verständlich vermitteln.

Wir möchten Menschen neugierig machen: auf das Leben unter der Wasseroberfläche, auf Wälder, auf Arten, die man sonst leicht übersieht. Mit Geschichten, Begegnungen und der Möglichkeit, selbst etwas zu entdecken.

Das macht uns Freude. Und es gibt unserer Arbeit einen Sinn, der über den nächsten Website-Launch hinausgeht.

Fertig sind wir damit nicht.

Wir haben keinen perfekten Nachhaltigkeitsalltag. Manche Ideen funktionieren gut, andere bleiben länger auf der Liste, als uns lieb ist. Das regelmäßige gemeinsame Kochen zum Beispiel hat noch deutlich mehr Potenzial als Tradition.

Wir wollen weiter dazulernen, Dinge verbessern und offen darüber sprechen, was klappt und was noch nicht.

Die Welt retten steht weiterhin auf der Liste. Bis dahin kümmern wir uns um die Dinge, die wir selbst verändern können. Direkt vor unserer Bürotür – und manchmal auch auf dem Dach.